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Bedienungsanweisung — AOP-Coding-Assistent

Vollständige Anleitung für Anwenderinnen und Anwender (Kodierfachkräfte, Ärztinnen und Ärzte). Eine kürzere Betriebs-/Deployment-Variante steht in BEDIENUNG.md; die Funktionsweise der Engine in FUNKTIONSWEISE.md und ENGINE.md.

Stand: 17. September 2026.


1. Wozu dient die App?

Der AOP-Coding-Assistent bietet eine Schnell-Kodesuche in den geladenen Katalogen und prüft einen deutschsprachigen OP-Bericht dokumentationsbasiert auf:

  • ICD-10-GM- und OPS-Hinweise,
  • AOP-Relevanz nach §115b SGB V (ambulantes Operieren),
  • Hybrid-DRG-Vorprüfung,
  • Dokumentationslücken und Rückfragen an den Operateur,
  • eine Vergütungsschätzung (Punkte/€) und mögliche Prüfrisiken.

Nach der Analyse lassen sich ein OP-Bericht oder ein Entlassungsbrief als prüfpflichtiger Entwurf erstellen.

Die App ist eine Entscheidungsunterstützung. Sie ersetzt keine Kodierfachkraft, keinen Grouper, keine ärztliche Verantwortung und keine MD-/Rechtsprüfung. Alle Vorschläge sind gegen die aktuelle Jahres-/Katalogversion zu prüfen.

2. Start

Keine Installation nötig.

  • Direkt: web/index.html im Browser öffnen, oder
  • lokaler Server: python3 -m http.server 8000 im Ordner web/, dann

http://127.0.0.1:8000, oder

  • bereitgestellte Adresse des Hauses aufrufen.

Die bereitgestellte App wird ohne dauerhaften Offline-App-Cache ausgeliefert; zum erneuten Laden muss der Server erreichbar sein. In einer bereits geladenen App bleiben Kodesuche, regelbasierte Analyse und lokale Dokumententwürfe ohne KI-Verbindung verfügbar. Einstellungen, importierte Kataloge, gelernte Regeln und Suchpräferenzen bleiben lokal in diesem Browser gespeichert.

Die Statuszeile zeigt den Katalog-Ladestand. Darunter steht die dauerhaft erreichbare Checkbox KI vollständig deaktivieren; ihre Wirkung ist in Abschnitt 7 beschrieben.


3. Suchen oder einen Bericht prüfen

Die erste Option Schnell-Kodesuche ist beim Start ausgewählt. Die zweite Option OP-Bericht prüfen öffnet die Berichtsanalyse.

Schnell-Kodesuche

  1. Unter Begriff oder Kode beispielsweise Leistenhernie, Analatresie, L60.0, 5-530.31 oder 31241 eingeben. Nach einer kurzen Schreibpause startet die Suche; Suchen oder Enter startet sie sofort.
  2. Die Kataloggruppen prüfen und bei Bedarf mit ICD, OPS, EBM, AOP oder DRG filtern. Jede Gruppe nennt ihre Trefferzahl. Alle Treffer sind durch Scrollen erreichbar; die Liste wird nicht auf eine feste Anzahl gekürzt. Mit der Tastatur helfen Pfeiltasten, Bild auf/ab, Pos1 und Ende.
  3. Kode, Originalbezeichnung, Quelle und Treffertyp lesen. ICD-/OPS-Einträge bei Bedarf selbst anhaken. Auswahl kopieren kopiert sie; Auswahl übernehmen & prüfen fügt sie als Mini-Bericht ein und startet die Analyse. Die Auswahl muss dem tatsächlichen Fall entsprechen.

Tippfehler und zusammengesetzte Begriffe werden berücksichtigt. Ausgewählte deutsche, englische und lateinische Suchbegriffe führen ebenfalls zu vorhandenen Katalogeinträgen, etwa Analatresie, imperforate anus, anus imperforatus oder appendectomy. Begriffszuordnung und verwandter Eingriff sind unterschiedliche Trefferhinweise: Eine Diagnosebezeichnung belegt keine durchgeführte Operation. Ein Oberbegriff wie anorektale Malformation kann mehrere Varianten umfassen. Angaben wie mit Fistel, without fistula oder sine fistula grenzen die Suche ein; fehlende Angaben werden nicht ergänzt. Der Wortschatz ist begrenzt, keine allgemeine medizinische Übersetzung. Begriffe, Quellen und Abgrenzungen: Suchbegriffe und Synonyme.

Mit ☆ Merken wird ein Treffer zum Favoriten; ★ Favorit entfernt die Markierung wieder. Erfolgreiches Kopieren oder Übernehmen zählt als Nutzung; das bloße Anzeigen oder Anhaken zählt nicht. Bei der nächsten Suche stehen passende Favoriten und häufiger verwendete Kodes innerhalb derselben Trefferqualität weiter vorn. Eindeutige Kode- und Bezeichnungstreffer behalten Vorrang. Gespeichert werden lokal Kodeidentität, Favorit, Nutzungshäufigkeit und letzter Nutzungszeitpunkt; kein Such- oder Berichtstext. Favoriten & Nutzung zurücksetzen löscht diese Präferenzen.

OP-Bericht prüfen

  1. Die zweite Option OP-Bericht prüfen wählen, den Katalogstand kontrollieren und das Prüfziel festlegen: AOP/Hybrid-DRG, Kodieroptimierung, stationäre Begründung oder MD-/Kürzungsrisiko.
  2. Den Bericht einfügen. Hilfreich sind Diagnose, Prozedur, Seite, Zugang/Technik, Befund, Komplikationen, Anästhesie und Entlassfähigkeit/Überwachung; siehe Muster-OP-Bericht.
  3. OP-Bericht analysieren anklicken.
  4. Die Auswertung lesen, Belege und offene Zuordnungen prüfen und dokumentierte Angaben bei Bedarf ergänzen. Danach erneut analysieren.

Die lokale Prüfung berücksichtigt auch Aussagen im Fließtext. Eine eigene Zeile Diagnose: oder Eingriff: ist dafür nicht erforderlich: Die App sucht nach ausdrücklich beschriebenen Erkrankungen und tatsächlich ausgeführten Maßnahmen, etwa einer Organentfernung, Abszessentlastung, Sehnennaht oder Stomaanlage. Die erkannte Angabe und ihre Textstelle erscheinen im Dokumentationscheck. Das funktioniert auch mit KI vollständig deaktivieren.

Unter Prüfpunkte die Übersicht Erkannte Diagnosen und Maßnahmen · Textbelege aufklappen: Sie zeigt die Originalaussage und ihre Einordnung als dokumentiert, geplant, Vorgeschichte, verneint oder unklar/Verdacht. Ausdrücklich genannte Nebendiagnosen werden dort separat gekennzeichnet.

Entscheidend ist der Zusammenhang: Die Gallenblase wurde entfernt beschreibt einen ausgeführten Eingriff; Die Entfernung der Gallenblase ist geplant tut dies nicht. Verneinte Angaben, Verdachtsdiagnosen, frühere Eingriffe und Nachsorgeanweisungen werden nicht als Beleg einer aktuell gesicherten Diagnose oder durchgeführten Prozedur übernommen. Ein routinemäßiger Hautverschluss allein beschreibt noch nicht den Haupteingriff.

Diese Erkennung arbeitet mit lokalen Sprach- und Fachregeln. Sie versteht nicht jede mögliche Formulierung. Den angezeigten Textbeleg deshalb mit dem Bericht abgleichen. Eine erkannte klinische Angabe ist noch keine bestätigte ICD-/OPS-Zuordnung: Fehlt eine passende Kodierregel, bleibt die Zuordnung offen; fehlende Einzelheiten werden nicht ergänzt.


4. Die Auswertung verstehen

Die Auswertung hat sechs Tabs: Codes (alle Vorschläge, umschaltbar auf „nach Absicherung": sicher vs. Optimierung), Vergütung & Simulation (Erlös, Setting-Vergleich, OPS-Toggles, erlösrelevante Faktoren, DRG-Kennzahlen, QS), Prüfpunkte (Widersprüche + Lücken/To-dos + 11-Punkte-Dokumentationscheck, mit Zähler), Bericht (Empfehlung + OP-Bericht oder Entlassungsbrief), Audit-Trail (Entscheidungsspur) und Fazit (Kurzfazit, am Ende der Leiste).

  • Leitkennzahlen oben: Revisionssicherheit (revisionssicher / mit Auflagen /

Kürzungsrisiko / nicht abrechnungsreif) und geschätzte Vergütung.

  • Prüfpunkte – Lücken/To-dos: oben steht das höchste Kürzungsrisiko. Zu jeder

Lücke gibt es die konkrete Rückfrage, mit der sie geschlossen wird; Widersprüche und der 11-Punkte-Dokumentationscheck stehen im selben Tab.

  • Kodevorschläge (ICD/OPS): jede Zeile zeigt **Code · Klartext · Konfidenz ·

Beleg. Aufklappen (Pfeil rechts) öffnet die Abrechnungskette**.

  • Aufgeklappte OPS-Zeile zeigt strukturiert in Tabellenform:
  • OPS-Katalog / AOP-Katalog: Datei, Trefferzahl, Code-Liste, Beispiel,
  • EBM Anhang 2: Subkodes, GOP, Hygienezuschlag,
  • Vergütung (Schätzung): GOP-Kette → € (extrabudgetär hervorgehoben). Enthält

OP-GOP, Überwachung, Behandlung, Anästhesie, Förder- und Hygienezuschlag; erfasste Sachkosten werden fallbezogen extrabudgetär zugerechnet.

  • Konfidenz-Logik: Ohne Textbeleg nie „hoch"; KI-Vorschläge nie „hoch".
  • Dokumentation und Kodezuordnung unterscheiden: Eine im Bericht ausdrücklich

genannte Diagnose oder Prozedur kann dokumentiert sein, obwohl noch kein belastbarer ICD-/OPS-Kode zugeordnet wurde. Eine offene Kodezuordnung bedeutet nicht automatisch, dass die klinische Angabe fehlt. Vorhandene Nebendiagnosen bleiben erhalten; eine Ersatzdiagnose darf nicht aus dem typischen Eingriff erfunden werden.

  • Komplikationshinweise prüfen: Keine Verletzung ist eine verneinte

Verletzung und widerspricht für sich allein keinem komplikationslosen Verlauf. Ein echter Konflikthinweis nennt den nicht verneinten Auslöser und die betreffenden Textstellen, damit der Zusammenhang geprüft werden kann.

  • Spalte „fehlende Angaben": Jede Kode-Zeile listet die Angaben, die für einen

endständigen bzw. besser belegten Kode noch fehlen (z. B. Seite, Material, Technik). Bei Mittellinien-Eingriffen (z. B. Zirkumzision, Nabelhernie) wird keine Seitenangabe verlangt – dort gibt es anatomisch keine Seite.

  • **Stamm-OPS (z. B. 5-791.):* Statt nur des Stammkodes zeigt die Zeile direkt die

endständigen Schlüsselnummern der Gruppe. Nennt der Bericht eine Körperregion (z. B. Klavikula, Humerus), werden die passenden Endstellen vorgefiltert und hervorgehoben; eine im Text erkannte Technik (z. B. Platte, Schraube, Marknagel) hilft, die Endstellen einzugrenzen. Die endgültige Auswahl bleibt anhand der Dokumentation und des Katalogs zu prüfen.

  • Klick auf OPS-Titel: zeigt die anderen Schlüsselnummern der OPS-Gruppe (Endstellen).
  • Klick auf Diagnose-Titel: zeigt mögliche Prozeduren/DRGs (Textähnlichkeit).
  • Tab „Vergütung & Simulation" – erlösrelevante Faktoren: Abhängig von der Hauptdiagnose

des Berichts bietet der Tab anklickbare Faktoren in drei Gruppen: Befund/Schweregrad der Hauptdiagnose (z. B. Einklemmung, beidseitiger Eingriff, Rezidiv), Nebendiagnosen mit CC/MCC-Potenzial (Diabetes, Herz-/Niereninsuffizienz, COPD, Adipositas, Gerinnungsstörung) und Kontextfaktoren (Anlage 2) (z. B. Antikoagulanzien-Dauertherapie). Beim Anklicken wird die Wirkung sofort im Szenario gezeigt: möglicher DRG-Split derselben Familie (z. B. G24D → G24B bei schweren CC oder beidseitigem Eingriff), Wegfall der ambulanten Durchführung bei Notfall- konstellationen, Aufhebung der Hybrid-Pflicht durch Kontextfaktoren – jeweils mit dem nötigen Doku-Hinweis (DKR D003). Tags zeigen, ob ein Faktor bereits im Bericht erwähnt oder als ICD vorgeschlagen ist. Schätzung, kein zertifizierter Grouper.

  • Bei Prüfziel Stationäre Begründung: Setting-Vergleich ambulant / Hybrid-DRG /

aG-DRG.

  • Ausgabe per Kopieren / Drucken / Export (MD, JSON, FHIR) übernehmen.
  • Auf dem Smartphone ist die Ansicht einspaltig: Nach der Analyse springt die

Seite automatisch zur Auswertung; die Abschnitte (Fazit, Codes, …) sind als wischbare Chips dargestellt.

OP-Bericht oder Entlassungsbrief erstellen

Nach der Analyse den Tab Bericht öffnen und unter Vorlage den OP-Bericht oder Entlassungsbrief wählen. Anschließend die Schaltfläche zum Erstellen anklicken. Mit vollständig deaktivierter KI entsteht ein lokaler, regelbasierter Entwurf. Bei einem KI-Aufruf gilt die Versandvorschau aus Abschnitt 7.

Der Entlassungsbrief gliedert dokumentierte Angaben in Behandlungszeitraum, Diagnosen, Behandlung, Befunde, Verlauf, Entlassungszustand, Entlassungsmedikation und Nachsorge. Für die lokale Übernahme helfen beschriftete Abschnitte wie Nebendiagnosen:, Verlauf:, Entlassungsmedikation: und Weiterbehandlung:. Namen, Dosierungen und Einnahmeschemata ausdrücklich dokumentierter Entlassungsmedikation bleiben erhalten. Intraoperative Medikamente werden nicht als Entlassungsmedikation übernommen.

Fehlende Angaben bleiben als (prüfen: …) markiert. Der Entwurf ergänzt keine Medikamente, Dosierungen, Kontrolltermine oder einen komplikationslosen Verlauf als vermeintliche Fakten. Nach fachlicher Prüfung mit Bericht kopieren übernehmen. Ein Wechsel der Vorlage leert den bisherigen Entwurf; danach neu erstellen.


5. Kataloge laden & pflegen

  • Automatisch: Sind Server-Kataloge vorhanden, lädt die App sie beim Start selbst.
  • Manuell: Katalogverwaltung → Katalogtyp wählen → Katalog importieren

(XLSX/XLS/CSV/TXT/JSON). Der Import bleibt lokal im Browser (IndexedDB), die Datei wird nicht hochgeladen.

  • „Kataloge aktualisieren" zieht erneut vom Server.
  • Paket exportieren/importieren: sichert alle lokalen Kataloge als JSON bzw. lädt

sie in einem anderen Browser.

Katalogtypen: AOP-Katalog Anlage 1, AOP-Kontextfaktoren Anlage 2, Frakturzuschläge Anlage 3, OPS, ICD-10-GM, EBM Anhang 2, Hybrid-DRG.

Ohne geladene Kataloge sind Vorschläge mit „Vorläufiger Vorschlag, Referenzkatalog nicht geprüft" gekennzeichnet.

6. Eigene Regeln anlegen

  • Button „Als Regel speichern" an einer Kode-Zeile macht ein Befund→Kode-Muster

künftig regelbasiert (ohne KI) erkennbar.

  • Regeln gelten lokal sofort. Ist ein Server konfiguriert, wird die Regel

zusätzlich als Vorschlag zur Freigabe übermittelt (Toast: „… als Vorschlag zur Freigabe an den Server übermittelt"). In den geteilten Regelbestand gelangt sie erst, nachdem die Betreiberin/der Betreiber sie in der internen Ansicht angenommen hat (Moderation; abgelehnte Vorschläge werden nicht erneut eingereiht). Keine Patientendaten in Regeln aufnehmen.

  • Verwaltung der Regeln über regeln.html.

7. Optionale Einstellungen

  • Regionaler Punktwert (ct/Punkt): Default ist der Orientierungswert 12,7404 ct.

Eigenen KV-/Regionalwert eintragen, damit die €-Schätzung regional passt.

  • Sachkosten / Material (€): optional. Fallabhängige Sachkosten (z. B. Implantat,

Material) stehen in keinem EBM-/Anhang-2-Katalog. Wird hier ein €-Betrag erfasst, rechnet ihn die Schätzung extrabudgetär (außerhalb MGV/RLV) hinzu.

  • Anästhesie: Die Anästhesie-GOP (z. B. 31822) ist im AOP-Komplex hinterlegt und

wird in der geschätzten Vergütung mitgerechnet (extrabudgetär). Sie wird in der Praxis i. d. R. vom Anästhesisten abgerechnet – der Wert dient der Gesamtschau.

  • KI vollständig deaktivieren: Die Checkbox unter der Statuszeile sperrt

alle KI-Aufrufe: Kode-Ergänzungen, DRG-Hinweise und beide Dokumentvorlagen. Die Einstellung bleibt in diesem Browser erhalten und gilt auch in anderen geöffneten App-Tabs. Offene Versandvorschauen und laufende Browseranfragen werden abgebrochen; bereits versandte Daten können nicht zurückgeholt werden. Suche und regelbasierte Analyse bleiben nutzbar; Dokumente und DRG-Checkliste lassen sich über die mit lokal bezeichneten Schaltflächen erstellen. Auch die KI-Auswertung in der geschützten internen Ansicht ist in diesem Browser gesperrt. Das Aufheben der Sperre sendet nichts automatisch und aktiviert die automatische Kode-Ergänzung nicht erneut.

  • KI-Ergänzung für Kodelücken (optional, opt-in): Bei aufgehobener Gesamtsperre

Häkchen setzen + Endpunkt (z. B. /suggest-codes; akzeptiert werden nur relative, gleiche-Origin-, localhost- oder HTTPS-Adressen). Wird nur für nicht ableitbare Kodes und nur online aufgerufen. Vor dem Versand wird der Text anonymisiert; bei unsicherer Anonymisierung wird der Aufruf blockiert.

  • Manuelle KI-Aktionen: Die Schaltflächen für DRG-Hinweise und Dokumente

können bei aufgehobener Gesamtsperre auch dann einen KI-Aufruf starten, wenn die automatische Kode-Ergänzung ausgeschaltet ist.

  • Versand-Vorschau: Vor dem KI-Aufruf zeigt ein Dialog den exakten

anonymisierten Text (Ersetzungen hervorgehoben). Erst der Klick auf „Geprüft – senden" löst den Versand aus; Abbrechen liefert das regelbasierte Ergebnis ohne KI. Für diese Sitzung nicht erneut fragen unterdrückt die Vorschau in diesem Tab, bis die Sitzung endet oder KI vollständig deaktiviert wird. Ergebnisse sind „KI-Vorschläge (zu prüfen)". Datenschutzhinweise: SICHERHEIT-DSGVO.md.


8. Datenschutz im Alltag

  • Die regelbasierte Analyse läuft lokal. Ein KI-Aufruf ist eine separate

Funktion; die Gesamtsperre verhindert diese Aufrufe.

  • Der eingegebene Berichtstext wird bewusst NICHT gespeichert: Ein Neuladen der

Seite leert das Berichtsfeld (Datenschutz an gemeinsam genutzten Rechnern). Einstellungen (Prüfziel, Kataloghaken, Punktwert) bleiben erhalten.

  • Das Such-Nutzungsprotokoll enthält Suchtyp, Katalog, Ladestatus und

Trefferzahl, keine Suchtexte oder eingegebenen Kodes. Funktionsnutzung und strukturierte Analysemetadaten werden getrennt protokolliert; Details zu diesen Serverfunktionen: Datenschutz.

  • Für Tests keine echten Patientendaten verwenden.

Feedback zur App

Unter den Einstellungen gibt es das Feld „Feedback zur App": Freitext eintippen und absenden – die Rückmeldung geht an die Betreiberin/den Betreiber und fließt in die Weiterentwicklung ein (CAPA-Prozess). Keine Patientendaten in das Feedback schreiben; vor einer etwaigen KI-Auswertung wird der Text serverseitig zusätzlich anonymisiert.


9. Fehlerbehebung

SymptomUrsache / Lösung
„Referenzkatalog nicht geprüft"Katalog importieren oder „Kataloge aktualisieren".
Vorschläge fehlen / nur StammkodeKatalogstand und Zuordnung prüfen. Nur tatsächlich fehlende Angaben zu Technik/Seite ergänzen; eine vorhandene klinische Angabe kann dennoch eine offene Kodezuordnung haben.
Nur ein Teil der Treffer sichtbarInnerhalb der jeweiligen Katalogliste scrollen; Trefferzahl und Pos1/Ende helfen beim Navigieren.
Favoriten erscheinen nicht zuerstDie fachliche Trefferqualität hat Vorrang. Nur passende Treffer derselben Qualitätsstufe werden persönlich sortiert.
Neue Version wird nicht geladenSeite neu laden und Erreichbarkeit des bereitgestellten Servers prüfen.
App lädt nicht / weiße SeiteNetzwerk-/Serververbindung prüfen; ein vollständiger Offline-Neustart wird nicht bereitgestellt.
Dokument-Schaltfläche zeigt „lokal“KI ist vollständig deaktiviert; der regelbasierte Entwurf bleibt verfügbar.
Entlassungsbrief enthält „(prüfen: …)“Die Angabe fehlt oder wurde nicht sicher erkannt. Im Quelltext ausdrücklich beschriften, erneut analysieren und den neuen Entwurf prüfen.
„KI-Ergänzung blockiert"Anonymisierung unsicher – Patientendaten manuell entfernen und erneut starten.
KI-Dialog erscheint vor jedem VersandGewollt (Versand-Vorschau). „Für diese Sitzung nicht mehr fragen" anhaken.
Geteilte Regel erscheint nicht bei KollegenRegel wartet auf Freigabe durch die Betreiberin/den Betreiber (Moderation).
„KI-Endpunkt nicht erreichbar"Offline oder Endpunkt falsch – die regelbasierte Analyse bleibt gültig.
Vergütung = „—"EBM Anhang 2 + Punkte laden bzw. Eingriff nicht ambulant abrechenbar.

10. Grenzen

  • Keine verbindliche Kodierung, kein Grouper, keine Rechtsverbindlichkeit.
  • Vergütungswerte sind Schätzungen (× Punktwert) und gegen die Abrechnung zu prüfen.
  • Stationäre DRG werden nicht simuliert; bei stationärer Begründung dient der

Setting-Vergleich nur der Orientierung.

  • Maßgeblich bleiben die aktuelle Jahresversion, Kodierfachkraft, ärztliche

Verantwortung sowie MD-/Rechtsprüfung.